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...unglaublicher Gewinn
Lieber Herr Gasser,
vielen Dank nochmal für den unglaublichen Gewinn. So ein Gewinnspiel muss man lange suchen! Dass eine so kleine Agentur 16 Reisen von dieser unglaublichen Qualität verlost! Bei großen Veranstaltern sind es ja oft nur billige Pauschalreisen. Wir waren jedenfalls vor Beginn der Reise sehr gespannt. Und als wir dann in La Capraccia ankamen, waren wir überwältigt von der Schönheit des Anwesens und des Ausblicks auf die Landschaft. Ein Swimmingpool, den wir fast für uns alleine hatten :-) Und diese Ruhe! Da meine Freundin für Abschlussprüfungen lernen musste - wir hatten die Reise ja nicht geplant - war das genau das Richtige! Dann die Ausflüge: Die skurrile Macchina di Santa Rosa in Viterbo war für einige von uns noch gewöhnungsbedürftig, aber der romantische Garten der Villa Lante in Bagnaia verzauberte uns alle. Orvieto überraschte dann mit seinem beeindruckenden Dom. Eine noch größere Überraschung war allerdings das Open-Air-Jazz-Konzert in Castiglione in Teverina. Vor beeindruckender Kulisse (wir dachten immer, da unten liegt ein Ozean) den italienischen Thelonious-Monk-Experten lauschen zu dürfen - damit hatten wir hier nicht gerechnet! Das absolute Highlight war aber das Zusammentreffen mit dem Ché-Guevara-Experten Roberto Massari. Die Diskussion mit ihm in seinem kleinen Verlag hat uns sehr beeindruckt. Naja, und nicht zu vergessen natürlich der bezaubernde See, die köstlichen Fischspezialitäten, und vieles mehr. Das war bestimmt nicht unser letzter Besuch dieser Region! Vielen Dank dafür an Sie, Herr Gasser, auch im Namen meiner Eltern und meiner Freundin,
Beste Grüße Andreas Steinsieck
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Ein herzliches Dankeschön !
Lieber Herr Gasser!
Nach einem traumhaften Urlaub hat Brandenburg uns wieder – schade! Es war eine wunderschöne Woche, für die wir uns nochmals ganz herzlich bedanken möchte. Die italienische Lebensfreude und Gelassenheit schwingt noch in uns nach und hat uns den Einstieg ins Alltägliche etwas leichter gemacht. Das war ganz sicher nicht unser letzter Besuch am Bolsena See. Ihnen und allen die zum Gelingen dieser schönen Tage beigetragen haben ein ganz herzliches DANKESCHÖN ;-)) Herzliche Grüße und bis auf bald senden
Petra, Horst, Therese und Klemens Gerner
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Dolce vita
Dolce Vita auf dem Lande
Gibt es das wirklich noch? Ein Ort in Italien, wo die Preise angemessen, die Landschaft ursprünglich und die Menschen gastfreundlich sind?
Ja. Zwischen Florenz und Rom am Vulkankratersee Bolsena. Inmitten von sanft geschwungenen Hügeln und mittelalterlichen Städtchen, in denen die Zeit stehen geblieben ist. Ich fahre durch eine Zypressenalle zu einem Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert. Mein Domizil für die nächsten Tage am Bolsena-See. Das Zimmer ist mit Liebe zum Detail eingerichtet: Im Schrank ein kleines Duftsäckchen mit getrocknetem Lavendel, das Geschirr in der Küche nicht aus Plastik, sondern aus blau bemalter Keramik. Die drückende Hitze gebietet den nächsten Tag am Vulkansee zu verbringen. Das Wasser ist klar und weich wie Regenwasser. Einige wenige italienische Urlauber liegen im schwarzen Pulversand. Die Männer lesen "Gazetta de la Sport", die Frauen tauschen lachend Neuigkeiten aus. Nirgendwo ist die Stimmung italienischer wie am Strand von Capodimonte. Am Abend feiern wir mit den Einwohner den Coregone, den Bolsena-See-Felchen. Gegrillt und mit Rosmarinzweigen im Bauch wartet der Fisch von den gutgelaunten Festgästen gegessen zu werden. Begleitet wird er von Tomaten mit Basilikum, Brot, Wein und plückfrischen Pfirsichen.
Das Schlemmen geht weiter: der Bürgermeister von Castilgione in Teverina hat uns am nächsten Tag zum Weinfest eingeladen. Mit italienischer Lässigkeit gehen wir durch die geschmückten Gassen seines Städtchens. Wie ein echter Padrone wird er von den Bewohnern mit Handschlag und Küßchen begrüßt. Zum Bohneneintopf, Raviolo und Grillfleisch fließt kräftiger Rotwein. Später tanzen wir auf der Straße zu "Bella Ciao."
Die Siesta am nächsten Tag verbringe ich im Schatten eines Kastanienbaums in der Hängematte. Das klare Wasser des Pools spiegelt das Sonnenlicht, die Blätter des Kastanienbaums rascheln leise. Die Natur schläft träge, eine Fliege summt matt gegen die ländliche Stille, der Wind streicht über mein Gesicht, meine Augenlider werden schwer, mein Blick ruht auf der grünen, hellroten, terracottafarbenden Landschaft.
Sonnenuntergang in Bagnoregio, einer sterbenden Stadt über den Wolken, die inmitten eines Vulkankraters wie auf einem Elfenbeinturm thront. Eine schwebende Brücke führt mich zu den Häusern aus bröckelnden Tuffstein. Bagnoregio wurde in den letzten Jahren komplett restauriert, um Besucher anzulocken und ihnen Einblicke in tiefe Schluchten zu bieten. So tief, dass ein Echo Hundegebell aus einem weit entfernten Dorf zu mir trägt.
Hier am Bolsena-See habe ich gefunden, wonach ich gesucht habe: das süße Leben.
Margarete Arlamowski Leitende Redakteurin www.eltern.de www.elternforfamily.de
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DANKE !!!
Hallo Herr Gasser,
wir möchten uns nochmal ganz herzlich für den schönen Aufenthalt am Lago di Bolsena bedanken, leider haben wir Sie bei der Weinprobe in Montefiascone aus den Augen verloren und konnten uns nicht persönlich von Ihnen verabschieden.
Wir sind gut nach Hause gekommen, am Sonntag hatten wir wesentlich weniger Verkehr als bei der Anreise am Samstag und waren in 8 Stunden in München. Bei Sante haben wir uns sehr wohl gefühlt, dieses Agritourismo (www.orvietocountry.it) mit den geschmackvoll ausgestatteten Wohnungen kann man wirklich weiterempfehlen. Die Landschaft und die kulturellen Sehenswürdigkeiten rund um den Lago di Bolsena haben uns so gut gefallen, daß wir bestimmt nicht zum letzten Mal unseren Urlaub in dieser Gegend verbracht haben.
Restlos begeistert hat uns die Gastfreundschaft der Italiener, soviel Herzlichkeit muß man in Deutschland lange suchen. Zu den schönen Festen wären wir als normale Touristen nie gekommen und wir bedanken uns für die Organisation der Abende in Castiglione und Alviano und überhaupt für Ihre perfekte Betreuung während der ganzen Woche.
Viele Grüsse aus München, tanti saluti
Petra und Raimund Teichmann
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Ganz spontan
Lieber Herr Gasser,
DANKE wollt´ ich nochmal sagen - bevor hier bei uns (kalt und nass und grau und ungemütlich ist es geworden) der Alltag gleich wieder heftig zuschlägt. Und Ihnen ein paar sehr spontane, unredigierte, aus dem Bauch heraus getippte Spontanzeilen rüberlassen. Voila, hier sind sie:
Kennen Sie das: Sie kommen irgendwo an wo Sie vorher noch nie waren, wo Sie keinen Menschen kennen, wo sie kaum ein Wort verstehen, wo Ihnen eigentlich alles noch ganz fremd ist, wo Sie immer ein bisschen an "weiße Flecken" auf der eigenen Landkarte denken müssen - und trotzdem haben Sie von der ersten Minute an immer das schier unglaubliche Gefühl DAHEIM angekommen zu sein. Oft passiert so etwas auch sogenannten Vielreisenden nicht, man kann´s auch nach vielen Jahren noch an einer Hand abzählen, wenn überhaupt. Am Lago di Bolsena ist es mir passiert. Und noch etwas: so gut es einem auf einer Reise oder am Ziel einer Reise auch gefallen mag - meistens ist man nach ein paar Tagen doch wieder froh die Koffer zu packen. Vom Bolsena-See fiel der Abschied schwer, selten hat es mir so leid getan nicht länger bleiben zu können. Ich glaub´ ich werde noch ziemlich lange darüber nachgrübeln müssen warum das so ist ....
Mit herzlichen Grüßen Ihr Günter Köhler Chefredakteur Reisemagazin tours
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...hier könnte Ihr Reisebericht stehen!
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10.09.2001:
Lieber Herr Gasser! La Gabelletta hat mich 2001 so sehr bezaubert und verzaubert wie noch nie zuvor. Das hat mich beim Einpacken der Koffer noch (als alle Eindrücke so frisch waren) dazu veranlasst, ein paar Zeilen zu verfassen:
DER GEIST VON "LA GABELLETTA"
Es ist, als ob man heimkehrt! Treffen mit Freunden - gute Gespräche beim Vino. Der See hat eine unbeschreibliche Austrahlung. Ein Wind streift durch den Olivenhain, halbvermoderte Boote hängen zwischen den Bäumen. Der Padrone holt den Müll. Kinder erfinden neue Spiele. Panflöten-Bau um die Wette. Bruschetta und Pizza - Köchin im Bikini-Oberteil. Gassi-Man im Ramazotti-Shirt. Iris kommt vom Malen mit einem Farbtupfer auf der Nase. Freitags Vernissage an der Stalltüre. Samstags "Plündern" als Volkssport. Das Gerüst an der Villa steht noch bis zum "jüngsten Tage". Neue Menschen kennenlernen - alle haben ihre Geschichte. APE-Fahrten mit allen kids Hähne krähen - Hunde bellen. Auch Wespen mögen Mortadella. Staunende Kinder umringen den Hühnerstall - dann holt der Padrone eine Patrone. Einpacken, stöhnen, Plünderware aufbauen. Abschied vom See - ein letzter Blick - Vorfreude aufs nächste Jahr.
Iso K.
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